Unsere Positionen

Wir möchten mit kleinen Schritten Großes erreichen! Das heißt manchmal, unkonventionelle Entscheidungen treffen aber auch Kompromisse eingehen! Um unsere Philosophie zu verstehen, zeigen wir einige nachfolgende Beispiele:

Ökologisches Handeln

Energiewende bedeutet für uns nicht nur den Ausbau von Windrädern oder Solarenergie, sondern vor allem die Notwendigkeit, Ressourcen und Energie einzusparen. Wir möchten damit unabhängiger von großen Stromkonzernen und anderen Ländern (Beispiel: Gaslieferung Russland) werden. Wir wollen weiterhin frische Luft einatmen und keinen Feinstaub. Unser Apfelsaft sollte von ungespritzten Streuobstwiesen kommen, und genmanipulierte Lebensmittel wollen wir nicht auf unseren Tellern. Dies bedeutet für uns regionale Hersteller/Erzeuger – egal ob bei Lebensmitteln und/oder Energie – zu stärken und zu unterstützen. Artgerechter, arterhaltender und respektvoller Umgang mit Tieren sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Soziales & Migration

Wir wollen, dass niemand außen vor bleibt und möchten die Integration aller Bevölkerungsteile fördern. Inklusion wollen wir in allen Bereichen leben und nicht nur als Modewort verwenden. Menschen, die Unterstützung benötigen, müssen diese auch bekommen. Das Ehrenamt muss gestärkt und gefördert werden. Die demographische Entwicklung begreifen wir als Chance und unsere schöne Region sollte auch für junge Menschen attraktiv sein.

Kultur & Tourismus

Wir möchten den sanften Tourismus nachhaltig fördern und schrittweise ausbauen, ohne unsere Identität und Geschichte aus den Augen zu verlieren. Die Potenziale der Region wollen wir noch besser ins Licht setzen (z.B. Landschaft, Wein, Wellness, Felkekur, Draisine, Historische Altstadt Meisenheim, Disibodenberg, Freilichtmuseum, Hildegard-Weg u.s.w.). Das Rad- und Wanderwegenetz soll ökologisch vertretbar weiter ausgebaut und vernünftig ausgeschildert werden. Wir wollen kulturelle Angebote in den Städten und Dörfern wertschätzen und sinnvoll unterstützen.

Stadt- & Dorfentwicklung

Wir wollen mit Flächen sparsam umgehen. Statt losgelöster „toter“ Siedlungsflächen soll die Innenentwicklung Priorität haben. Wir wünschen uns lebendige Gemeinden durch den Erhalt und die Verbesserung von Versorgungsstrukturen für Jung und Alt.

Verkehr

Wir setzen uns für einen umweltfreundlichen und sicheren Verkehr in der Verbandsgemeinde Nahe-Glan sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein. Die Verkehrsplanung sollte maßgeblich aus Sicht der RadfahrerInnen und FußgängerInnen erfolgen. Radfahren wollen wir nicht nur an der Nahe, sondern auf allen Straßen der Verbandsgemeinde. Zu Fuß gehen wollen wir auf breiten Fuß- und Gehwegen und in den Innenstadtbereichen. Barrierefreiheit bedeutet für uns nicht nur die Absenkung von Bordsteinen, sondern die Erleichterung der Mobilität für alle Menschen, sei es mit dem Rad, zu Fuß, mit Kinderwagen oder Rollator, mit Bus oder Bahn.